Cherry, a delicious Temptation - 1D Fanfiction

Heey.
Ich möchte euch heute eine wundervolle Leseprobe von ViviiHoran zu ihrer Geschichte Cherry, a delicious Temptation - 1D Fanfiction von wattpad.com zeigen.
Wenn euch die Leseprobe gefällt könnt ihr einfach hier: 
http://www.wattpad.com/story/
weiterlesen und draufklicken dann gelangt ihr direkt an den Anfang der Geschichte.

~'Leere. 
Ich wusste nicht, woher dieses Gefühl kam, denn genau genommen war es kein Gefühl.
Leere konnte man nicht fühlen. Sie war einfach da. 
Wie Gift schlich sie durch meine Gedanken, betäubte sie erst, bis sie schließlich
starben und gähnende Leere hinterließ.  Und ich war dankbar dafür.
Ich wollte nichts fühlen,
nicht denken, ich wollte gar nichts mehr.  Langsam ließ ich meine Augen
zu dem Fenster schweifen.
Draußen prasselte ein Sommerregen gegen die Scheibe.
Starr sah ich den Tropfen zu, wie sie die Fenster runter rannen. Wie Tränen.
Ich wünschte, es wären Tränen.  
Vielleicht würde es mir besser gehen, wenn ich weinen würde. Aber ich konnte nicht.
Als würde der ganze restliche Teil meines Körpers es begriffen haben, außer meine
Augen. Als könnten sie es nicht glauben, dass es wahr war. 
Ich wusste, dass ich über ihren Tod hinwegkommen sollte. Ja, ich wusste es. 
Einen Moment lang lauschte ich der Leere, der Stille, in der niemand etwas sagte
und sie kam mir so bekannt vor, wie ein alter Freund. In meinen Ohren hallte das
Ticken der Uhr, wie eine Warnung. Ich fühlte mich, als würde die Zeit stehen bleiben,
aber das sonore Geräusch machte diese Hoffnungen kaputt.
Die Zeit blieb nicht stehen. Für niemanden. Niemals.
Man konnte so gesund leben wie man wollte, die Zeit konnte man nicht stoppen. 
Und irgendwann holte sie einen immer ein. Egal, wie schnell man rannte. 
Weiterhin erfüllte Stille den Raum und ich konnte meinen eigenen gleichmäßigen, 
zittrigen Atem hören. Ich winkelte meine Beine an und schlang meine Arme um sie. 
Mir war kalt. Kälte durchfraß mich von unten nach oben. Meine Augen starrten Müde 
auf die Regentropfen, die langsam an dem Fenster herunter rannen.
Auf einmal hörte ich ein Schlossknacken und für einen kurzen Moment schlug mein 
Herz schneller, mit der Hoffnung, dass es meine Eltern waren. Ich spürte, wie mein 
Herz laut in meinen Ohren hallte, als würde jemand in meinem Brustkorb Schlagzeug 
spielen. Dann wurde die Tür aufgeschlagen und knallte einmal mit einem dumpfen Ton 
gegen die Wand. Mein Blick schweifte zu der Küchentür, die leicht angewinkelt war. 
Die Tür öffnete sich langsam und jemand schielte vorsichtig rein. Nur ein kurzer 
Moment. Ein Augenblick. Noch nicht mal ein Wimpernschlag. '~



Blogvorstellung:
Noodle my Nails

1 Kommentar:

Randi VV hat gesagt…

wow das ist richtig gut ! :O

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